BCAA-Aminosäuren-Athleten

Essentielle Aminosäuren – Lebensnotwendige Bausteine

Zunächst einmal dieses: Um den Wert von essentiellen Aminosäuren für den Körper einzuschätzen, sollte man wissen, dass ein essentieller Stoff ein chemisches Element ist, das lebensnotwendige Qualitäten hat, jedoch nicht die Fähigkeit, sich selbst aufzubauen. Wer sie seinem Körper nicht zuführt, ist also auf Dauer nicht lebensfähig. Allerdings ist die Wahl der Lebensmittel von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, dem Organismus die wichtigen essentiellen Aminosäuren zu bescheren.

 

Essentielle Aminosäuren im Thunfisch

Zu den wichtigsten Aminosäuren zählt Isoleucin, das unter anderem in Erdnüssen, Thunfisch, Eiern, Käse, Erbsen, Rind- und Hühnerfleisch sowie Haferflocken enthalten ist und den Muskelaufbau fördert.

Unter den Aminosäuren ist auch Valin von einer großen Bedeutung, denn dieser Stoff hat die Aufgabe, den Blutzucker zu regulieren. Wer Haferflocken mag, aber auch Thunfisch, Hefe, Eier, Käse und Hühnerfleisch belohnt seinen Körper.

Methionin gehört zu den essentiellen Aminosäuren, die Aufbau und Erhalt von Eiweißen im Körper fördern und gegen Infektionen der Harnwege eine vorbeugende Wirkung erzielt. Sie ist enthalten in Fisch, Leber, Eiern und Paranüssen.

Leucin, gleichfalls für den Aufbau der Muskeln verantwortlich, ist unter anderem enthalten in Erdnüssen, Thunfisch, Käse, Erbsen, Sojabohnen, Rinderleber und Mandeln. Isoleucin, Leucin und Valin gehören darüber hinaus auch zur Gruppe der BCAA.

 

Zehn Empfehlungen der WHO

Essentielle Aminosäuren

Essentielle Aminosäuren – Bild von Bernd Wachtmeister / pixelio.de

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich in einer Empfehlung für folgende essentielle Aminosäuren in der täglichen Nahrungsmenge ausgesprochen: Phenylalanin, Leucin, Methionin, Lysin, Isoleucin, Valin, Threonin, Tryptophan, Histidin und Cystin, wobei Histidin insbesondere von jungen Menschen in ihrer Entwicklungsphase benötigt wird. Dem Wohlbefinden zugetan ist die essentielle Aminosäure Tryptophan, denn sie beflügelt das Glücks- und das Schlafhormon.

Es findet sich in Tomaten, Karotten, Spinat und auch in Bananen. Phenylalalin ist ein wertvoller Unterstützer der Nierenfunktion und dient der Bildung von weißen und roten Blutkörperchen. Wer Lachs, Soja und Kürbiskerne – aber auch Schweinefleisch – mag, der ist hier auf der sicheren Seite. Bohnen, Orangen, Sellerie und Mandarinen enthalten Lysin, das dem Erhalt des Bindegewebes zuträglich ist. Lysin Kapseln sind beispielsweise bereits ab ca. 15 € bei Amazon erhältlich.

 

Signale des Gehirns nicht ignonieren

Wie man weiß, ist der menschliche Organismus an einer ausgewogenen Nahrungsaufnahme interessiert. Anderenfalls reagiert er auf Dauer negativ.

Bei der Zufuhr von essentiellen Aminosäuren kommt es auf die gesunde Mischung an. Stimmt sie nicht, läuft der Körper Gefahr, dass es nicht zum gewünschten Aufbau von Proteinen kommt sondern zu einem ungewollten Aufbau von Zucker und Fetten.

Die Wissenschaft hat im übrigen festgestellt, dass das Gehirn Signal aussendet, wenn es einen Mangel an essentiellen Aminosäuren erkennt. Solche Hinweise sollte niemand, der um seine Gesundheit bemüht ist, ignorieren. Neben der natürlichen Nahrungsaufnahme besteht die Möglichkeit verschiedene BCAA und Aminosäuren als Ergänzungsmittel zuzuführen. Eine Übersicht der besten BCAA finden Sie unter Aminosäuren Kaufempfehlung.

 

BCAA fördert das Wohlbefinden

Nicht essentielle Aminosäuren sind jene, die der Organismus aus eigenem Bemühen heraus herstellen kann. Dies sind Alanin, Asparaginsäure, Glutaminsäure und Serin. Werden diese oder einzelne Wirkstoffe nicht gebildet, führt das in aller Regel zu einem Defizit wichtiger Körperfunktionen.

In der Wissenschaft gibt es allerdings differierende Auffassungen, wo die Grenze zwischen essentiellen und nicht essenziellen Aminosäuren liegt.

Bodybuilder und Ausdauersportler halten sich durch die BCAA Einnahme in Form.

Es gibt folgende Darreichungsformen:

Dies ist ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel. Valin. Leucin und Isoleucin sind darin enthalten. Es ist ratsam – eventuell auch unter Hinzuziehung eines Sportmediziners – fünf bis 15 mg unmittelbar vor dem Training zuzuführen, wodurch das Wohlbefinden die vielleicht wichtigste BCAA Wirkung ist.